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IO-Link ist der Schlüssel zur Umsetzung leistungsstarker Industry 4.0-Konzepte

IO-Link Sensor Cloud

IO-Link wurde ursprünglich entwickelt, um eine einfache, standardisierte Verdrahtung intelligenter, komplexer Sensoren und Aktoren mithilfe eines einfachen dreiadrigen Sensorkabels zu ermöglichen. Als die Themen im Zusammenhang mit Industry 4.0 immer spezifischer wurden, wurde schnell klar, dass IO-Link der Schlüssel für die Implementierung leistungsfähiger Industry 4.0-Konzepte ist, da in Produktionsanlagen eine Vielzahl von Feldinformationen erforderlich ist.

Neben der Steuerung der automatisierten Produktion und Gerätekonfiguration werden diese Informationen zunehmend für die Fernwartung, das Asset Management, die vorausschauende Wartung, die Zustandsüberwachung und die Datenanalyse benötigt, um die Produktion zu optimieren und flexibler zu gestalten. Diese Aufgaben basieren auf einer offenen Kommunikation zwischen Sensor und Cloud. Nachdem die IO-Link Community die Sicherheits- und Funktechnologiefunktionen von IO-Link abgeschlossen hatte, nahm sie diese neue Herausforderung an und begann in Zusammenarbeit mit der OPC Foundation mit der Erarbeitung einer Begleitspezifikation, „OPC UA for IO-Link“. Die Entscheidung für OPC UA war das Ergebnis der allgemein akzeptierten standardisierten semantischen Beschreibung der zu übertragenden Daten sowie ihrer Beziehung zur „Sprache“ der Automatisierung.

In einem ersten Schritt wurden Hauptanwendungsfälle in einer IO-Link-Arbeitsgruppe definiert, die über 20-Unternehmen vertrat. Dies bildete die Grundlage für die Erstellung der Begleitspezifikation in Zusammenarbeit mit Experten von OPC UA. Die Inhalte wurden aus der OPC Foundation-Spezifikation „OPC UA Device Interface“ abgeleitet, die das generische Modell eines Feldgeräts enthält. Das zugrunde liegende Architekturmodell garantiert die Konformität mit allen anderen Feldgeräten, die auf OPC UA basieren.

Diese Begleitspezifikation hat eine Überprüfung durch die IO-Link Community und die OPC Foundation bestanden. Die endgültige Version V1.0 wurde erstellt und verabschiedet. Erste Implementierungen und Beispiele wurden für die SPS IPC Drives im November 2018 vorbereitet.

Eine IO-Link Community-Arbeitsgruppe begann dann mit der Definition des JSON-Datenaustauschformats für IO-Link. Durch die Definition dieses international anerkannten Datenformats können herstellerunabhängige Konfigurationstools angeschlossen und Lean-Sensor-to-Cloud-Anwendungen implementiert werden.

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Grafik: Das Y-Gateway sendet parallel Sensordaten an die SPS und die Cloud.

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